Aktuelles

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Nachruf Dr. rer.-nat. H.-J. Hatje (Mathematiker)

Erstellt: Samstag, 15. April 2017 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 07. Juni 2017 Veröffentlicht: Samstag, 15. April 2017
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++ 23.04.2017 +++

Schon wieder müssen wir von einem Mitglied Abschied nehmen: Aus Braunschweig hatte sich mein Betreuer für meine Doktorarbeit finanziell stark für das CCG engagiert. Er spendete regelmäßig zusätzlich zum Beitrag auch monatlich für unsere Anmietung der Lagerräume. Außerdem haben wir schon einige Geräte und Bücher aus der Mathematik und Kryptologie von ihm geschenkt bekommen. Für alles Das noch mal herzlichen Dank!

Natürlich war er auch an den Geräten interessiert, aber eher nostalgisch. Denn er wuchs noch mit Kurbelrechenmaschinen und Elektromechanik auf, die zur Erstausstattung der mathematischen Institute gehörten, wie auch in Braunschweig. Dann stand im IfU (Professor Dr. Ulrich Berr +) eine Digital Equipment Company (DEC) - PDP 11 zur Berechnung optimierter Produktionspläne. Er berichtete von kleinen Anekdoten dieser Zeiten: Auf der Friden programmierte man Rechenschritte so, dass sie den Radetzkimarsch ratterten. Und die PDP11 musste man mit ca. 20 Befehlen erst mal "booten" (Das Wort gab es aber damals noch nicht.) , um den Lochstreifenleser in Gang zu setzen. Der Wiederum las das Programm zum Hochfahren des Betriebssystems VMS aus der Wechsel-Festplatte ein. Das Institut war ohnehin eines der ersten mit intensivem Einsatz von EDV in der Betriebsorganisation-Forschung und in der Lehre; wir haben von dort einen Vitrinenrahmen mit der allersten Speichertechnik (Kernspeichermodule und -ansteuerung) und Lochkartentechnik geerbt.

Herr Dr. Hatje war begnadeter Mathematiker, seine Dissertation war ein Beweis, der nur elf (11!) Seiten umfasste. Im Institut benutzte er manchmal den HP 97S, der immer auf dem Tisch stand, und den wir auch geerbt haben. Später hat er auf dem HP48 programmiert. Er war ein ruhiger, aber sehr wacher Vertreter, konnte gut zuhören! Er war kein bisschen eitel, sondern immer bescheiden. Und er liebte den Diskurs mit uns Asistenten, wir stritten stundenlang über Weltfragen, bei z.B. Negerküssen und Kaffee in der Cafeteria der Mensa gegenüber der Katharinenstraße 3. Auch erwähnenswert ist sein vielseitiges Interesse. Er hatte immer ein DIN-A6-Notizbuch dabei, um immer bereit zu sein, Gedanken, Termine oder Hinweise festzuhalten und nicht verloren zu geben. Ab und zu ließ er sich zu einem sarkastischen Spruch hinreißen; sein Humor war staubtrocken: "anus anum lavat" z.B. (ein Arsch wäscht den anderen - in Abwandlung von "manus manum lavat" - eine Hand wäscht die andere), wenn wieder ein mafiöser Skandal aufgedekt wurde.

Traueranzeige Dr. Hatje Hatje 03 Helgoland Small

Todesanzeige Hatje 2 Small

Mit großem Respekt nehmen wir Abschied von Dr. Hatje, der sogar noch die Trauergemeinde für unseren Verein zur Kasse gebeten hat. Er war ein ganz feiner Charakter.

Prof. Dr. Jens Kirchhoff (ehemals Assistent am IfU)

Nacht des Wissens 2017

Erstellt: Donnerstag, 23. Februar 2017 Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 23. April 2017 Veröffentlicht: Donnerstag, 23. Februar 2017
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++ 23.02.2017 +++

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Am 21.Januar fand wieder die "Nacht des Wissens" in Göttingen statt, wo sich Institute, Fakultäten, Behörden, Vereine ein Stelldichein der Forschung und Unterhaltung gaben. Alles stand unter zwei Mottos: lehrreich und spannend/unterhaltsam. Fast alles war zum Anfassen und mitmachen gedacht, einiges Verbluffendes und Neues "nur" zur Demonstration.

Wir waren dabei mit:

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PDP12 läuft

Erstellt: Montag, 18. Januar 2016 Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 15. Januar 2017 Veröffentlicht: Montag, 18. Januar 2016
Geschrieben von JK

+++ 18.01.2016 +++

Die vor kurzem gekaufte PDP12 hat drastisch an Wert gewonnen, denn sie läuft nun! Jörg und Thomas haben den Fehler gefunden,.... nach dem sie sich gute Scans drucken ließen, darin stöberten, um tief in das "Maschinengehirn" einzudringen. Nach ebenfalls tagelangen Tests und Messungen konnte endlich das faule Modul identifiziert und getauscht werden.

Eine Sahneleistung, wir sind stolz auf euch!

 

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VintageComputerFestivalBerlin_2016 (VCFB)

Erstellt: Donnerstag, 10. November 2016 Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 23. Februar 2017 Veröffentlicht: Donnerstag, 10. November 2016
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++  10.11.2016 +++

Am Tag der deutschen Einheit (3.10.) trafen sich mal wieder Sammler und Begeisterte in Berlin. Die Stimmung war eine merkwürdie Mischung: Gar nicht nur Ältere als Aussteller und durchaus zu begeisternde Kinder.Durch ein Schaufenster sah man von außen eine Art Großraumbüro mit einigen Plüschsesseln. Die Einen kümmerten sich intensiv um die Geräte auf den Tischreihen, löteten (auch Kinder als Besucherarbeit) oder steckten um, wärend Andere sich auf den Sesseln räkelten und lebhaft gestikulierten.

Es war aber auch viel verschiedenes Rechengemüse und sogar Exotisches dabei: Zunächst Rechner von alten Marken wie Nixdorf, Commodore, Atari, dann zwei elektromechanische Rechenmaschinen, binäre mechanische (!!!) Rechenwerke auf Basis Kugelbahn sowie eine Ausstellung von historischen Bildern zur EDV der frühen Jahre (Lochkarten, Magnetbandanlagen , Datenerfassung am Bildschirm, und und und). Röhrenbildschirme und LCDs hielten sich so die Waage, denn erstaunlich oft wurde die Brücke von alt zu neu geschlagen.

 

Aber die Aussteller waren natürlich auch Besucher, denn es gab regen Austausch über verrückte Ideen oder Konstruktionen und über neue historische Erkenntnisse. Unser Verein war wieder mit dem Blinkenbone-Projekt vertreten, allerdings mit neuen virtuellen und realen Panels aus dem Hause Digital (PDP). Dieses Projekt schlägt Wellen bis in die USA, wohin man Jörg zu Vorstellung sogar eingeladen hat. Sicher sind wir nächstes Jahr wieder dabei.

 

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Nachruf Dr. Ulrich Hoppe

Erstellt: Mittwoch, 14. Oktober 2015 Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 10. November 2016 Veröffentlicht: Mittwoch, 14. Oktober 2015
Geschrieben von JK

+++ 14.10.2015 +++

Wir sind tief betroffen, einen so engagierten Mitstreiter zu verlieren. Ulrich war zwar nicht bei jeder Gelegenheit bei unseren Tätigkeiten dabei. Aber wenn es um Führungen in der GWDG oder Demonstrationen "seines" PHYWE PDR-Schulrechners ging, sah man ihn in seinem Element. Außerdem bot er noch die u.a. Seminare für Senioren an. (siehe unsere Ankündigung unten) Er hat alles aus seiner Phywe-Zeit dem CCG vermacht und uns die Geschichten dazu erzählt.

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Außerdem hatte er schönen Humor und war sehr offen. Auch er war vielseitig engagiert und interessiert. Ich erinnere mich zum Beispiel noch sehr gut an einen Abend im Seezauber (Kiessee), wo er uns auf den Überflug der ISS aufmerksam machte. Und genau zum Zeitpunkt konnten wir den sehr hellen Fleck, bei klarem Sternenhimmel, über das Firmament gleiten sehen. Als Kassenprüfer war er unser Aufsichtsrat, und hat auch kritische Fragen in die Jahresversammlungen gegeben. Danke für Alles, "maach et joot, do boven, un luurens aav un ann opp uns Jecke he unge".

Computer und Internet für das silberne Lebensalter

Für Senioren bietet unser Mitglied Dr. Ulrich Hoppe im Winteremester 2012 / 13 wieder Unterrichtseinheiten mit 11 Doppelstunden pro Semester an. Für die praktischen Übungen stehen Computer in Räumen der Universität Göttingen im Waldweg 26 zur Verfügung.

 Zielgruppen:

  • Aktive und neugierig gebliebene Senioren, die z.B. die Kommunikation mit ihren Kindern und Enkeln über Internet erlernen möchten.
  • Berufstätige, die bisher alle Schreib- und Computerarbeiten delegieren konnten und nun selbst einsteigen wollen.
  • Interessierte, die bisher den Computer nur als "Schreibmaschine" verwendet haben und andere Möglichkeiten kennenlernen möchten

Studienplan:

  1. Einsteiger: Grundlegende Bedienung  am Computer (Maus, Tastatur, Bildschirm, Fenstertechnik) und Funktionen. Dateien organisieren (kopieren, löschen, umbenennen)
  2. Fortgeschrittene : Internet (Browser, Internetadressen, Schutz vor Viren, Passwortschutz)
  3. AmBall Bleiber: Alles, was dem user an Neuigkeiten begegnet.

Anmeldung:

bei Dr. Ulrich Hoppe    ....

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