Aktuelles

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Vektorgrafik: plotten mit PDP/Tektronix

Hauptkategorie: Aktuelles
Erstellt: Samstag, 07. Dezember 2013 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 19. Februar 2022 Veröffentlicht: Samstag, 07. Dezember 2013
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++  03.12.2013 +++

Bei einem "Bastelabend" wurde ein Tektronix- Grafikbildschirm und ein Stiftpoltter aus dem Regal geholt und wieder zum Leben erweckt. Die im Video gezeigten TEK-Plotfiles sind im TEK2PLOT-Package bei UBUNTU-Linux erhältlich. Hier läuft das ganze auf DEC-PDP11 und RT 11 Betriebssystem.

     

  

     Diagramm

 Photo ©: Jens Kirchhoff / Goettingen-Germany / Computer Cabinett Goettingen e.V. / Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0

 Im Prinzip werden Koordinatenlisten mit dem Elektronenstrahl auf den Schirm geschrieben, die Alphanumerik ist natürlich vorprogrammiert. Der Schirm hält die Spannung am Ort bzw. die Leuchtkraft , bis per Löschtaste oder Ausschalten ein dunkleres Schattenbild erscheint, das langsam verschwindet.

So also, muss man sich vorstellen, wurde Grafik ohne Pixel und Grafikkarte in den späten 1960er und frühen '70er Jahren erstellt. Langsam (schnelleren Datenstrom konnte der Bildschirm nicht verarbeiten), einfarbig (P39-Phosphor/grün) und rein vektoriell. Selbst ein Plotter konnte da mithalten.

Photo ©: Jens Kirchhoff / Goettingen-Germany / Computer Cabinett Goettingen e.V. / Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0

Das CCG dankt Thomas für die erfolgreiche Arbeit. Vor allem der Plotter brauchte elektrische Hilfe (Lötkolben) und mechanische Improvisation: Der Stift ist ein einfachster dünner Filzer, der mit Klebeband eingedrückt und von Hand vertikal justiert wurde. Das Maschinchen dankte es mit fröhlichem Klappern: endlich wieder mal zeichnen dürfen.

VIDEO hier (erste Ausgabe, bessere Videos folgen)

 

Spontanes PDP-11/05 Treffen in Hollenstedt

Hauptkategorie: Aktuelles
Erstellt: Mittwoch, 04. September 2013 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 07. Dezember 2013 Veröffentlicht: Mittwoch, 04. September 2013
Geschrieben von Jörg Hoppe

+++ 03.09.2013 +++

Am heutigen Bastelabend waren in Hollenstedt vier PDP-11/05 versammelt, es bot sich ein wirklich seltener Anblick!

Die 11/05 ist das zweite Modell der PDP-11-Reihe von DEC, sie wurde 1972 auf den Markt gebracht.

Sie ist die perfekte "Retro"-Maschine: außen mit "Blinkenlight"-Konsole, innen mit Kernspeicher und leicht genug, um sie unter den Arm zu klemmen ...  so müssen Personalcomputer sein!

pdp11-05

(Die hier gezeigten Maschinen stammen aus dem Privatbesitz von Thomas, Kai und Jörg.)

Weiterlesen: Spontanes PDP-11/05 Treffen in Hollenstedt

Aktion Addierteppich für jung und alt

Hauptkategorie: Aktuelles
Erstellt: Mittwoch, 08. Mai 2013 Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 21. Juli 2013 Veröffentlicht: Mittwoch, 08. Mai 2013
Geschrieben von Jens Kirchhoff

Auf Anfrage gestalten wir ein lehrreiches Programm aus der Rechentechnik mit dem menschlichen Rechner (ADDIERTEPPICH).

Außerdem gehören hierzu Tischübungen an einem Abakus, einem Addiator Zahnstangenrechner, einem Rechenschieber und einer Kurbelrechenmaschine. Zielgruppe: von 8 bis 80 (Lebensjahren)--

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Erfinder der "MAUS" verstorben

Hauptkategorie: Aktuelles
Erstellt: Sonntag, 21. Juli 2013 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 27. September 2013 Veröffentlicht: Sonntag, 21. Juli 2013
Geschrieben von JK

+++ 21.07.2013 +++

Douglas C. Engelbart war der Erfinder eines Handrollsteuergerätes zur interaktiven XY-Navigation auf einem Bildschirm.  US-Patent 3.541.541 /1967/1970. Von dem Windows-Boom konnte er nicht profitieren, er war schlicht zu früh: Das Patent verfiel, bevor die Nutzung der genialen Idee richtig begann. Heute kennt das jedes Kind unter dem Namen "MAUS".

D. Engelbarth

Er ist am 02.07.2013 gestorben. Wieder geht ein Pionier der Computerentwicklung.

Aus

Die Geschichte der Computermaus: 40 Jahre – und kein Ende in Sicht

von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1961 – Auf einer Konferenz zieht Dr. Douglas C. Engelbart vom Stanford Research Institute sein Notizbuch aus der Tasche und zeichnet den Entwurf eines Gerätes, das die physische Interaktion zwischen einem Menschen und einem Röhrenbildschirm erlaubt.

In einem Papier, das er 1962 unter dem Titel »Augmenting the Human Intellect: A conceptual framework« (Die Erweiterung des menschlichen Geistes: Ein Grundkonzept) veröffentlicht, bezeichnet er dieses Gerät als »Zeiger«.

1964 – Bill English, Chefingenieur von Engelbarts Augmentation Research Center (ARC) am SRI, baut den ersten Maus-Prototyp. Diese Originalmaus, die in einem Holzgehäuse untergebracht war, enthielt ein Rad, das die Bewegung des Gerätes in Cursorbewegungen auf dem Bildschirm umsetzte.

Angesichts der einzelnen roten Taste oben auf dem Gerät und dem an der Rückseite herausführendem Kabel fand ein Mitarbeiter in Engelbarts Labor, dass das Gerät das Aussehen einer Maus habe. Der Name blieb hängen.

 

1967 – 21. Juni: Engelbart reicht eine Patentanmeldung für einen »X-Y-Positionszeiger für ein Bildschirmsystem« ein.

1968 – 9. Dezember: Die Maus hat ihren ersten öffentlichen Auftritt. In der oft als »Mutter aller Demos« bezeichneten Veranstaltung liefern Engelbart und 17 seiner SRI-Forschungskollegen eine 90-minütige Live-Präsentation auf der »Fall Joint Computer Conference« in San Francisco.

Das Team zeigt auch Hypertext, Objektadressierung, dynamische Datenverknüpfungen und die Zusammenarbeit zweier Menschen am Bildschirm, die per Audio und Video über ein Netzwerk miteinander kommunizieren.

1970 – 17. November: Das amerikanische Patentamt erteilt Dr. Engelbart Patentnummer 3.541.541 für den X-Y-Positionsanzeiger für ein Bildschirmsystem.

1974 – Die moderne Zwei-Tasten-Maus mit einer Kugel wird von Jean-Daniel Nicoud an der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne entwickelt. Engelbart hatte Nicoud Konzeptzeichnungen seiner Maus geschickt, und Nicoud ersetzte die Regelwiderstände durch optische Messgeber.

1981 – 2. Oktober: Logitech wird im schweizerischen Ort Apples von Pierluigi Zappacosta, Daniel Borel und Giacomo Marini als Beratungsfirma gegründet.

Siehe auch:

Als die Fische das Wasser erfanden
Vor 40 Jahren verzückte die Präsentation eines Computersystem
Frankfurter Allgemeine Zeitung  #49/2008 (7.12.08) S.73

Ihre Sachspende

Hauptkategorie: Aktuelles
Erstellt: Sonntag, 07. April 2013 Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 19. August 2021 Veröffentlicht: Sonntag, 07. April 2013
Geschrieben von Jörg Hoppe

Sachspenden sind grundsätzlich jederzeit und herzlich willkommen, soweit dies zu unserem Sammlungskonzept gemäß Vereinssatzung passt. (Wir nehmen zum Beispiel keine Videospiele oder Textsysteme an, wohl aber Buchungsgeräte).

Da das Lager des CCG aber weitgehend gefüllt ist und wir auch das meiste Interessante bereits haben, müssen wir zunehmend auswählen bzw. immer öfter auch ablehnen oder weiterleiten an andere Sammlungen.

Da nicht selten eine Spendenbescheinigung für kalkulatorische Werte oder z.B. eBay-Marktpreise erwartet werden, weist der Vorstand hiermit darauf hin, dass dies sehr konservativ und restriktiv gehandhabt werden muss. Nur seltene und nachweislich wertvolle Stücke können mit entsprechendem Wertenachweis aus Auktionen o.ä. vorsichtig, also eher geringer, geschätzt werden. (Im Zweifel holen wir uns Auskunft vom zuständigen Finanzamt oder Gutachter hierzu ein.) Flohmarkt-Ware, wie Allerwelts-PC oder Drucker, muss auch wertlich so behandelt werden. Denn der Verein und der Vorstand haften für eine realistische Bewertung bei Sachspendenbescheinigungen für Ihren Steuervorteil.

Bitte wenden Sie sich bei Anfragen zu Spenden immer an den Vorstand. Nur der Vorstand darf Schenkungen verbindlich annehmen. Wenn einzelne Mitglieder unseres Vereines Dinge annehmen, wäre das eine private Schenkung an diese Mitglieder und nicht an den Verein.

Gerne können Sie aber über Mitglieder auch den Kontakt zum Vorstand herstellen, woraufhin wir uns bei Ihnen melden. Vielleicht ist ja doch noch ein Schätzchen bei Ihren Sachen dabei, das wir gerne in unsere guten Hände übernehmen und bei unseren Veranstaltungen zeigen können.

Wir bitten freundlich um Verständnis,
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